Gedankengänge Let`s jump!

Gedanken einer Seele auf Reisen

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Ich folge meiner Intuition. Mehr denn je. Deshalb kommt hier jetzt auch ein langer Post, den ich ganz intuitiv schreibe. Mitunter irritiert das. Mich selbst und andere. (Letzteres verstärkt so scheint es mir) Mitunter ist da so viel, was ich fühle, empfange, wahrnehme, weitergeben möchte. Es fliesst. Nicht immer kann ich dies kanalisieren. Jedoch gelingt es mir mehr und mehr, weit und offen zu sein, so dass es mich nicht überfordert, sondern im Gegenteil, es trägt mich, motiviert mich, Zusammenhänge werden klarer, Verzerrungen glätten sich, alte Programme und Muster lösen sich auf wie Nebel, der aus einem Talkessel entweicht. Plötzlich ist so viel mehr Klarheit. Erkennen. „Aha“ Momente tauchen auf, die eine heitere Gelassenheit hervorrufen. „Aha! Das ist ja gar kein Ungeheuer, das ist der Gartenzwerg im Nachbargarten. Hab ich vor lauter Nebel gar nicht gesehen! Ha! Das ist ja interessant!“ Immer mehr erleben, dass es möglich ist, sich hinein und hinaus zu zoomen. Situationen, die ausweglos erscheinen, wandeln sich plötzlich wie von Zauberhand, indem der Blickwinkel verändert wurde. Eine andere Wahrnehmung erschafft neue Perspektiven und da sind auf einmal Lösungen, die vorher nicht sichtbar waren.

Ich erlaube mir mehr und mehr, ganz ich selbst zu sein. Ohne die Angst, zu viel zu sein, traumtänzerisch, komisch zu sein, naiv – oder was auch immer! Ohne die Angst davor, was andere über mich denken. Ich löse mich von dieser Abhängigkeit, das alle mich mögen und verstehen sollen. Ich kippe da immer wieder rein. Lasse mich verunsichern, wenn mich wer schief anguckt und mir das Gefühl gibt, als stimme etwas mit mir nicht. Was ich da erhalte vom gegenüber, ist die Chance bei mir selbst zu gucken, WARUM ich mich verunsichern lasse und mich so fühle. Ich docke an, weil ich damit noch ein Thema habe. Somit ist ALLES, jede Begegnung mit allem was sie auslöst in uns, eine EINLADUNG etwas über sich zu kapieren. Etwas zu lernen und daran zu wachsen. Und ebenso etwas über das Gegenüber zu lernen. Den anderen wirklich zu sehen! Wirklich zuzuhören und verstehen wollen. Wir sind einander Spiegel. Klingt abgedroschen und wird so oft gesagt. Aber es ist ja echt so wahr. Wir sind soziale Wesen. Wir lernen miteinander. Und das ist doch so wunderbar!

Es tut so so gut und ist sehr schön, mehr und mehr Menschen zu begegnen, die mit dem Herzen sehen. Die Herz und Verstand zusammen bringen. Die sich reflektieren und hinter die Kulissen und Masken blicken: ihre eigenen und die von anderen. Wir leben in einer Zeit der extremen Umbrüche, der Zusammenbrüche und starker Turbulenzen. So viel bricht auf. Blubbert nach oben. Wird sichtbar. Das ist mitunter sehr sehr schmerzhaft, sehr erschreckend und reißt so manchen in den Abgrund. Es fordert uns. Überfordert uns. Aber es ist Zeit. Es ist bitter nötig. Auf allen Ebenen. Für jede/n Einzelne(n) von uns und das Kollektiv. Im Mikrokosmos sowie im Makrokosmos.
Ich weiss nicht, vielleicht rührt daher eine gewisse Dringlichkeit und Intensität, die ich in mir verstärkt wahrnehme und die ich oft nicht unterdrücken kann, und dies mehr und mehr auch nicht mehr will! Es ist, als wache meine Seele mehr und mehr auf. Als würde sie sich mehr und mehr entfesseln und rufen: Los jetzt! Mach! Handle! Sei! Wild und frei und wunderbar! Sei mutig! Hab Freude! Sei eine leuchtende Fackel! Sei das fliessende Wasser! Sei die Liebe, die Du in Dir spürst. Lass sie überfliessen. Teile. Teile Dich mit. Lass die Angst hinter Dir, Du wärest zu viel. Du wärest weltfremd …. weltfremd… dieses Wort begleitet mich ein Leben lang. Und ich verstehe das mehr und mehr für mich so, in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt zu sein. Dadurch sehe ich mit staunenden Augen auf diese Welt und alles was ich dort erblicke, berührt mich. Erstaunt mich. Auf Reisen kann man das sehr schön erfahren. Wenn man das will. Wie wach und interessiert wir da aufnehmen und uns umsehen. Nicht so abgestumpft und abgeklärt, sondern mit kindlicher Neugier und Offenheit.

Wahrlich, wir sind Reisende hier und jetzt auf diesem Planeten. Wir sind es alle. Also lasst uns gegenseitig Mut machen. Lasst uns gegenseitig bestärken, dass wir etwas bewirken können! Es geht darum, so glaube ich tief und fest, dass wir erkennen, dass unsere Wahrnehmung Wirklichkeit schaltet und erschafft. Wir erschaffen unsere Wirklichkeit selbst! Lasst uns bewusst und achtsam damit umgehen. Lasst uns gemeinsam diese Reise zu einer Reise der WUNDER und ungeahnten Möglichkeiten machen!

Wer von Euch bis hierher gelesen hat, dem möchte ich danken. Liebste Seelenfreundin, liebster Seelenfreund, ich bin zutiefst dankbar für Dich! Ob wir uns schon lange oder erst kurz kennen, ganz egal. Vielleicht sind wir uns auch noch gar nicht im „echten“ Leben begegnet. Falls nicht, wird es auf jeden Fall Zeit, dass sich das ändert. 🙂
Ich sende Dir eine Umarmung und ich freue mich, dass wir gemeinsam auf den Wellen des Lebens segeln! Ich glaube an uns! Ich glaube an unser inneres Leuchten, das mehr und mehr erstrahlt und uns mit ALLEM verbindet! Und ich fühle mit Dir! Ich sehe Dich! Ich schätze Dich. So kostbar, sich wahrhaft und unverstellt zu begegnen. Das ist ein Geschenk.
DANKE!
AHOI !

Gute Reise! I LOVE YOU!

Deine Reisegefährtin
Charis