Gedankengänge

Alles ist möglich

Wie wohl jedes Kind habe ich es von klein auf geliebt mir Spielsituationen auszudenken. Alles war möglich. Ich konnte alles sein, was ich wollte. Ob Clown, Vampirin,Radiomoderatorin, Ronja Räubertochter, Robin Hood…ich befand mich auf einem Ozeandampfer, sprang über den Höllenschlund, tauchte durch Unterwasserwelten oder lebte in einer Gruft. Mit Freunden oder auch alleine erleben Kinder spielerisch die Magie der eigenen Vorstellungskraft. Was für ein Potenzial an Freiheit, Kreativität, Schöpferkraft und Freude! Kinder limitieren sich nicht. Sind neugierig und offen. Sie glauben an Wunder, weil alles möglich erscheint.
Was wäre wenn wir uns alle dieser Fähigkeit erinnerten und sie zurückgewinnen? Wenn wir sie reaktivieren würden, da wo wir jetzt stehen? Wenn wir uns alle vorstellen würden, wie diese Welt sein soll? Sein könnte? Wenn wir uns ausmalen würden, wie wir leben wollen? Wenn wir dies erspielen würden? Wenn wir daran glauben würden….

Hier ein sehr schönes und passendes Zitat aus Robert McCammons Roman „Boy’s Life“

“See, this is my opinion: we all start out knowing magic. We are born with whirlwinds, forest fires, and comets inside us. We are born able to sing to birds and read the clouds and see our destiny in grains of sand. But then we get the magic educated right out of our souls. We get it churched out, spanked out, washed out, and combed out. We get put on the straight and narrow and told to be responsible. Told to act our age. Told to grow up, for God’s sake. And you know why we were told that? Because the people doing the telling were afraid of our wildness and youth, and because the magic we knew made them ashamed and sad of what they’d allowed to wither in themselves.”

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